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Belüftung

Unter normalen Bedingungen produzieren Gel-, AGM- und Lithium-

Ionen-Batterien nur wenig oder gar kein gefährliches Wasserstoffgas.

Die geringe Gasmenge, die entweicht, kann man vernachlässigen.

Während des Ladevorgangs wird jedoch Wärme erzeugt, wie dies bei

allen Batterien der Fall ist. Zur Gewährleistung der längsten mögli­

chen Lebensdauer ist es wichtig, dass diese Wärme so schnell wie

möglich aus der Batterie entfernt wird. Die für Batterieladegerät von

Mastervolt notwendige Belüftung kann mit der folgenden Formel

berechnet werden.

Q = 0.05 x I x f1 x f2 x n

Q = erforderliche Belüftung in m

3

/Std.

I = maximaler Ladestrom des Batterieladegerät

f1 = Kürzung um 0,5 für Gel-Batterien

f2 = Kürzung um 0,5 für geschlossene Batterien

n = Anzahl an genutzten Zellen (eine 12 Volt-Batterie

hat sechs Zellen von jeweils 2 Volt)

Bei dem zuvor genannten Beispiel einer 12 V/400 Ah-

Batteriebank und eines Batterieladegerät von 80 Ampere

sieht die erforderliche Mindestbelüftung wie folgt aus:

Q = 0.05 x 80 x 0.5 x 0.5 x 6 = 6 m³/h

Dieser Luftstrom ist so gering, dass die natürliche Belüftung norma­

lerweise ausreicht. Wenn die Batterien in ein geschlossenes Gehäuse

installiert werden, sind zwei Öffnungen erforderlich, und zwar eine

oben und eine unten. Die Abmessungen der Belüftungsöffnung kön­

nen mit Hilfe der folgenden Formel berechnet werden:

A= 28 x Q

A = Öffnung in cm²

Q = Belüftung in m³

In unserem Fall erhält man folgenden Betrag: 28 x 6 = 168 cm²

(etwa 10 x 17 cm) für jede Öffnung.

Lithium-Ionen-Batterien erzeugen überhaupt kein Wasserstoffgas

und sind deshalb sicher in der Anwendung. Wenn Batterien schnell

geladen werden, wird ein gewisser Grad an Wärme erzeugt. In

diesem Fall kann die o.g. Formel angewendet werden, um die Wärme

zu beseitigen.

Setzen Sie sich bei größeren Systemen mit mehreren

Batterieladegeräte mit Ihrem Techniker in Verbindung.

LADEN DER BATTERIEN

Sieben gute Gründe

für einen Mastervolt

Batteriemonitor:

1

Genaue Informationen mit Anzeigen

in Prozent und relevanten digitalen

Daten.

2

Exakte Angabe der pro Tag/Woche/

Monat oder Jahr verbrauchten

Amperestunden. Selbst der kW-

Stunden-Verbrauch kann wie zu

Hause kontrolliert werden.

3

Zeitfunktion gibt die genaue Zeit,

in der die Batterie den derzeitigen

Bedarf decken kann, in Minuten und

Stunden an.

4

Ebenfalls ein digitaler Voltmesser für

ein oder zwei Batterien (abhängig

vom Modell).

5

Anzeige des Lade-/Entladestrom für

den kompletten Verbrauch an Bord.

6

Ein intelligenter Monitor, der die

Anzahl der Lade-/Entladezyklen

sowie die Intensität der Lade-/

Entladeprozesse speichert.

7

Funktion als aktives Warnsystem,

falls der Monitor mit einem hohen/

niedrigen Spannungsalarm

ausgestattet ist. Durch einen

potentialfreien Kontakt wird

entweder ein akustisches Signal oder

sogar ein automatischer Start/Stopp

für den Generator ausgelöst.

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