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TECHNISCHER HINTERGRUND

n

DIP-Schalter

Ein kleiner Schalter, der sich normaler­

weise auf einer Hauptplatine befindet

und dazu dient, die verschiedenen Funkti­

onen der Mastervolt-Geräte einzustellen.

n

DNV GL-Genehmigung

Det Norske Veritas ist eine norwegische

Klassifizierungsgesellschaft für die

professionelle Schifffahrt und Aktivitäten

an Land. Die Anforderungen im Hinblick

auf die Sicherheit und Funktionalität sind

sehr streng, und die Genehmigung wird

von vielen Versicherungsgesellschaften

gefordert. Die

meisten Mastervolt

Geräte erfüllen

diese strikten

Anforderungen der

DNV problemlos.

GL-Genehmigungng

Germanischer Lloyd ist eine deutsche

Klassifizierungsgesellschaft für die

professionelle Schifffahrt, deren Anforde­

rungen in Bezug auf Sicherheit und

Funktionalität sehr

streng sind. Diese

Genehmigung wird

von den Versiche­

rungen häufig

gefordert.

n

E-Antrieb

Der elektrische Antrieb wird

immer beliebter und ist in

einer immer größeren Anzahl an Segel-

und Naturgebieten vorgeschrieben.

Es steht auch eine Hybrid-Version zur

Verfügung, bei der Sie wählen können,

ob Sie mit Hilfe eines Dieselmotors oder

eines Elektromotors segeln möchten.

n

Elektrolyt

Die Flüssigkeit in Batterien, die aus einer

Mischung aus Schwefelsäure und Wasser

besteht. Sein spezifisches Gewicht beträgt

1,280 in einer geladenen und 1,100 in

einer entladenen Batterie.

n

EMV (EMC)

Die Abkürzung für Elektromagnet-

Verträglichkeit. Diese Norm gibt an,

welche elektromagnetische Störung ein

Gerät, wenn überhaupt, produzieren

darf und ob es empfindlich gegenüber

elektromagnetischen Störungen von

außen ist. Ein gutes Beispiel hierfür sind

ein Batterieladegerät und eine Mikrowelle.

Die Mikrowelle darf keine größere Störung

bewirken, als durch die Norm festgelegt

wird, und der Batterieladegerät darf durch

die von der Mikrowelle hervorgerufene

Störung nicht beeinträchtigt werden.

Natürlich stimmt auch das Gegenteil.

Anforderungen in Bezug auf die EMV

werden innerhalb des CE-Rahmens festge­

legt. Die Geräte von Mastervolt stimmen

mit diesen Anforderungen problemlos

überein. Die Ausstattung von Mastervolt

geht sogar noch über diese strikten Anfor­

derungen hinaus.

n

E-Prüfzeichen

Eine Norm, die angibt, ob die jeweilige

Ausstattung bei Fahrzeugen wie Notarzt-

und Feuerwehrwagen verwendet werden

kann. Für die Qualifikation hinsichtlich

der E-Markierung müssen die Geräte die

strengsten Anforderungen im Hinblick auf

die Sicherheit, die EMC (elektromagneti­

sche Störfreiheit) und die Eignung erfüllen.

Die meisten Master­

volt Batterielade­

gerät und Wechsel­

richter stimmen mit

diesen Anforderun­

gen überein.

n

Erdung

Das elektrische Null-Last-Potential, auch

Bezugspotential genannt. Der Minuspol

einer Batterie wird oft an die Stahlkarosse­

rie eines Fahrzeugs oder Schiffes anges­

chlossen, die dann als Erdung dient.

n

Fehlerstromschutz-

schalter

Überwacht die Versorgung an

Bord im Hinblick auf Kriechverlust und

schaltet sie ab, wenn dieser 30 mA über­

schreitet. Ein Fehlerstromschutzschalter

schützt Sie vor einem Stromschlag im Falle

des Kontakts mit einem Strom führenden

Teil.

n

Float- oder Erhaltungsphase

Die Endstufe in einem modernen

3-stufen+-Ladevorgang. Obwohl die

Batterien während dieser Phase voll-

ständig geladen werden, erhalten jedoch

eine Erhaltungsladung, während der

Gleichstromkreislauf an Bord mit

Strom versorgt wird. Die Lade-

spannung beträgt 2,25 Volt pro Zelle

oder 13,25 V bei 12 V-Batterien und

26,5 V bei 24 V-Batterien bei einer

Umgebungstemperatur von 25 °C.

n

Frequenz

Die Anzahl, wie oft der Wechselstrom

pro Sekunde die Richtung wechselt,

ausgedrückt in Hertz (Hz).

n

Gasspannung

Das Spannungsniveau,

bei dem eine Batterie Gas

bildet. Bei einer Umge­

bungstemperatur von 20 °C beträgt

die Gasspannung 2,4 Volt pro Zelle

oder 14,4 V bei einer 12 V-Batterie

sowie 28,8 V bei einer 24 V-Batterie.

n

Galvanische Trennung

Eine Situation, in der zwei Kreisläufe

elek-trisch miteinander verbunden

sind, ohne dass ihre Masse- oder

Erdkabel in Kontakt kommen. Die

galvanische Trennung wird am besten

mit einem Transformator erreicht.

n

Gel-Batterie

Eine Batterie, bei der das Elektrolyt

(Mischung aus Wasser und Schwefel­

säure) in einem Gel gebunden wird.

Da Gel-Batterien absolut wartungs­

frei sind und nur selten Gas bilden,

können sie überall an Bord installiert

werden. Eine zusätzliche Entgasung

ist nicht notwendig. Gel-Batterien

eignen sich besonders gut für die

Beleuchtung sowie als Service-Batte­

rien an Bord. Sie können dank ihrer

besonderen Struktur sehr schnell

geladen werden. Bei normaler Nut­

zung beläuft sich die Lebensdauer

einer 12 V-Gel-Batterie auf sechs bis

sieben Jahre. Bei den 2 V-Traktions-

Gel-Batterien sind sogar 15 Jahre

nicht außergewöhnlich. Eine Gel-

Batterie eignet sich besonders gut

für (tiefe) zyklische Entladungen.

n

Gleichstrom (DC)

Strom, der nur in eine Richtung fließt,

zum Beispiel in einer Batterie, einem

Solarpanel, einer Lichtmaschine oder

einem Batterieladegerät.

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