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TECHNISCHE BEGRIFFE

“Oyster ist bestrebt, den branchenweit besten

Kundenservice zu bieten. Dies ist nur möglich, wenn

die Schlüssellieferanten ähnliche Ziele haben und den

Service sowie den Support bieten können, an den Oyster-

Kunden gewöhnt sind. Bis zum heutigen Tag zeichnet sich

der Service von Mastervolt durch ein solches Engagement

aus, weshalb Mastervolt Oyster-Yachten auf der ganzen

Welt betreut. Mastervolt ist bereit, zusätzliche Wege auf

sich zu nehmen, um den Service und Support zu bieten,

der Oyster von anderen unterscheidet.”

PETER INGRAM, TECHNICAL MANAGER

OYSTER YACHTS, GROSSBRITANNIEN

ZITAT

Eine 10-Watt-Glühbirne verbraucht 10 Watt Strom in einer

Stunde (siehe auch kWh).

n

Wechselrichter

Er richtet den Strom der Batterie von 12, 24 oder 48 V in

Wechselstrom von 230 V/50 Hz (oder 120 V/60 Hz) um.

Hierdurch können Geräte, wie Computer, Mikrowellen

und Fernseher, mit Strom versorgt werden, ohne dass ein

Netzanschluss oder ein Generator erforderlich ist.

n

Wechselstrom (AC)

Wechselstrom ist der Strom, der zum Beispiel bei Ihnen

zu Hause aus der Steckdose kommt. Weitere Begriffe für

Wechselstrom sind Landstrom, Generatorstrom oder

Wechselrichterstrom. Die Wechselstromspannung ändert

die Polarität mit einer festen Frequenz. In Europa wird

die Polarität der elektrischen Spannung z.B. 50 mal pro

Sekunde umgekehrt. Der Netzstrom hat deshalb eine

Frequenz von 50 Hertz (Hz).

n

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad einer Stromquelle wird in Prozent (%)

angegeben. Ein Gerät mit einem Wirkungsgrad von 90 %

hat z.B. zu Beginn eine Leistung von 100 % und am Ende

von 90 %. Die 10 %, die verloren gehen, werden zunächst

in Wärme umgewandelt. Je größer der Wirkungsgrad eines

Wechselrichters ist, desto länger halten die Batterien.

n

Zwangswechselrichter

(Forced inverter)

Eine Funktion auf dem Mass Systemswitch.

Per Knopfdruck wird ein Teil der Endgeräte an

Bord von den Batterien über den Wechselrichter betrieben,

während der Batterieladegerät weiterhin an den Landstrom

angeschlossen ist. Die Stromaufnahme des Batterielade­

gerät kann über das System-Panel reguliert werden, und

zwar, bis das Maximum für die AC-Sicherung erreicht wurde.

Der Vorteil dieses Systems besteht darin, dass schwere

Endgeräte wie ein Fön über den Wechselrichter betrieben

werden und deshalb die AC-Sicherung nicht überlasten

können. Wenn derartige Endgeräte an den Wechselrich­

ter angeschlossen sind, ist der Verbrauch der Batterien

gewöhnlich größer als der Batterieladegerät liefern kann.

Dies stellt selten ein Problem dar, da die großen Endgeräte

gewöhnlich nur für kurze Zeit benutzt werden und der in

Ah gemessene Verbrauch eher niedrig ist. Der Batterielade­

gerät lädt die Batterie wieder automatisch auf, sobald die

Endgeräte abgeschaltet sind.

n

Zyklus

Die theoretische Entladung einer Batterie von 100 % auf

0 % und das Wiederaufladen von 0 % auf 100 % in einem

Zyklus. Das zweimalige Entladen auf 50 % und vollständige

Wiederaufladen ist auch ein Zyklus, wie auch das vierma­

lige Entladen auf 75 % und Wiederaufladen. Doch all das

ist Theorie: In der Praxis wird eine Batterie nie auf mehr

als 50 % entladen.

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